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Grundlegende Anforderungen

Grundlegende Anforderungen an Smart Services Prozesse

Smart Services und das Internet der Dinge stehen vor der Herausforderung, dass es nicht ausreichen wird, Anwendungen zu entwickeln,Anforderungen in der IoT die lediglich interessant und hilfreich sind. Um die Akzeptanz bei den Nutzern zu erhöhen müssen sie außerdem zuverlässig, sicher einsetzbar und günstig sein.

Um das zu erreichen, ist es erforderlich, dass Smart Services und die dazu eingesetzten Produkte mit Funkkomponenten nicht nur grundlegende Aspekte, wie Gesundheit, Produktqualität, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit berücksichtigen.  Folgende, zusätzliche Anforderungen, müssen ebenso erfüllt werden

  • Konnektivität
  • Datensicherheit
  • Abrechenbarkeit und
  • Smart Services Qualität.

Aktuell, sind ein Großteil der entwickelten und eingeführten Smart Services proprietäre Lösungen, bestehend aus drahtlos verbundenen Geräten und Sensoren, Smart Services Plattformen, Datenbanken, Tools zur Datenanalyse und präventiven Aktionen. Generell müssen solch proprietäre Lösungen speziell entwickelte Anforderungen und Spezifikationen erfüllen.

Standardisierte Anforderungen und Spezifikationen würden die Entwicklung und Einführung von Smart Services Solutions effizienter und kostengünstiger machen. Zahlreiche Organisationen, wie die oneM2M initiative, arbeiten bereits an solchen Standardisierungen.

Nichts desto trotz müssen Smart Services Stakeholder bereits jetzt sicherstellen, dass implementierte Geräte, Datenplattformen, Anwendungen, Prozesse und Services folgende Anforderungen erfüllen:

  • Landesspezifische Gesetzgebungen
  • Regeln und Vorschriften von Industrie- und Interessenverbänden

PLUS

  • Speziell entwickelte, proprietäre Spezifikationen

7layers hat jahrelange Erfahrung mit dem Testen und Zertifizieren von drahtlos verbundenen Geräten gemäß den Zertifizierungsanforderungen von Mobilfunkindustrie-Verbänden (PTCRB, GCF, Bluetooth SIG, CCC) und Netzbetreibern.

Das deckt jedoch nicht alle Anforderungen eines individuell entwickelten Smart Services ab. Die Ingenieursfähigkeiten von 7layers, gestützt auf jahrelange Erfahrungen mit der Entwicklung und Durchführung von Zulassungsprozessen für die Mobilfunkindustrie, bilden eine ideale Grundlage um die Einführung und das LifeCycle Management von Smart Services Prozessen in der IoT (Internet of Things) zu unterstützen.

Werfen Sie einen Blick auf das 7layers Portfolio für Smart Services Lifecycle Management, das Services, wie Beratung, Anforderungsanalyse, Entwicklung von Spezifikationen, Test Spezifikationen, Testmanagement Gestaltung etc., beinhaltet.

Für erfolgreiche Smart Services sind nicht nur zuverlässige Konnektivität, sondern auch Datensicherheitsaspekte sehr wichtig:

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Es besteht bereits eine Vielzahl von Regeln und Vorschriften, die den Smart Services LifeCycle betreffen. Diese decken sowohl die generelle Datensicherheit als auch die Sicherheit von (drahtlosen) Netzwerken, Geräten und Kommunikationstechnologien ab. Solche Datenschutzbestimmungen (z.B. EU-Datenschutzrichtlinie) existieren in diversen Ländern. So ist z.B. das Überwachen von persönlichen Daten, übermittelt durch Telekommunikationsnetzwerke, verboten. Trotzdem kommt es vermehrt zu Datenmissbrauch. Daher sollten IT-Prozesse die ISO Sicherheitsstandards unbedingt einhalten. Zusätzlich dazu haben Interessen- und Branchenverbände (z.B. GSMA, Bluetooth® SIG) Standards hinsichtlich der technologischen Implementierung in Geräten festgelegt, um eine nahtlose Konnektivität zu unterstützen.

Sogenannte „vertikale Märkte” haben ihre eigenen zusätzlichen Regelungen (z.B. HIPAA Standards for Health Care in den USA, EU Automotive EMC Directive, Smart Metering Protection Profile in Deutschland). Dabei müssen Netzwerke, Geräte und Services, die Teil eines M2M-Prozesses sind, bereits viele schon bestehende Vorgaben befolgen.

Aus diesem Grund entwickelt die oneM2M Initiative beispielsweise eine allgemein annehmbare, horizontale M2M Business Plattform Architektur. Diese beinhaltet Applikations- und Datentransportsicherheit plus zuverlässige Registrierungsprozesse, welche die Bewältigung von Zugangsrechten, Authentifizierungen, Abrechnungen und Leistungsnachweisen ermöglichen. Sowohl persönliche Nutzer IDs in Kombination mit sogenannten „Trusted Elements“ in Geräten als auch Datenprozessoren und Dienstanbieter können helfen, diese Entwicklungen zu fördern.
Sicherheitsrichtlinien basierend auf Standardisierung zielen darauf ab, Nutzern von M2M Services ein besseres Gefühl von Sicherheit zu geben, ohne zu teuer oder kompliziert zu sein. Dies könnte zu unterschiedlichen Sicherheitsstufen führen – abhängig davon wie kritisch ein Service ist. Die Herausforderung ist, solche Standards rechtzeitig in einen sich rasant entwickelnden Markt einzuführen und sie für alle Regionen und alle vertikalen Marktsegmente akzeptabel zu gestalten.

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