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September 6th, 2012

M2M Produkte gewinnen durch offizielle Zertifizierungsverfahren

Prüfung und Zertifizierung von M2M Produkten –
eine lohnende Investition in den Markterfolg smarter Produkte

05.09.2012, Ratingen, Deutschland: Smarte M2M Produkte mit integrierten Funkmodulen sind dabei, die Welt zu verändern. Dank kostengünstiger Funkmodule, hervorragender Netzwerkstrukturen und neuen Applikationen funkt es mittlerweile in fast allen Bereichen des täglichen Lebens. Dabei geht es nicht nur darum, das Leben bequemer oder unterhaltsamer zu gestalten. In vielen Bereichen kann der Einsatz neuartiger Funkanwendungen dazu dienen die Umwelt zu schonen, Kosten zu sparen und sogar Sicherheitsrisiken zu vermindern. Endverbraucher werden allerdings nur dann Vertrauen in solche hochwertigen, smarten Anwendungen haben, wenn sie zuverlässig und sicher im Umgang sind und persönliche Daten ausreichend geschützt werden.

Die Mobilfunkbranche hat dazu bereits vor Jahren Zertifizierungskonzepte entwickelt, die einen wesentlichen Beitrag zum Siegeszug von Handy und Smartphone geleistet haben. Solche Konzepte stellen sicher, dass Anwendungen, Geräte und Netzwerke sich nicht gegenseitig behindern, sondern verlässlich miteinander funktionieren. Netzbetreiber in Nordamerika haben dazu die PTCRB Zertifizierung ins Leben gerufen. In Europa und vielen anderen Ländern dieser Welt wird entsprechend der GCF Regeln geprüft. Erfolgreich bestandene PTCRB oder GCF Prüfungen stellen ein entscheidendes Qualitätsmerkmal dar und unterstützen Hersteller bei der Vermarktung ihrer Produkte.

Für M2M Produkte mit integrierten Funkmodulen, sind die Hürden für eine herkömmliche GCF Zertifizierung allerdings sehr hoch. Zusammen mit akkreditierten, von GCF anerkannten Laboren, wie z.B. 7layers, wird daher zurzeit ein vereinfachtes Verfahren zur GCF Zertifizierung für M2M Produkte entwickelt. Das Verfahren setzt zunächst voraus, dass das eingesetzte Funkmodul GCF zertifiziert ist. Abhängig von Komponenten wie Antenne, Spannungsversorgung, SIM-Karten und User Interface, und durch den Einbau bedingten Änderungen am Modul sind mehr oder weniger aufwändige Tests notwendig. Diese können Feldtests, Interoperabilitäts- und Konformitätsprüfungen sowie Performance Messungen umfassen. Durchgeführt werden solche Messungen von GCF anerkannten Testlaboren, den sogenannten GCF Recognized Test Organizations (RTO’s). Eine herkömmliche Hersteller Mitgliedschaft wird bei GCF für diese Verfahren voraussichtlich nicht notwendig werden. Jede Zertifizierung soll im Rahmen dieses Verfahrens einzeln abgerechnet werden. Auf diese Weise können auch kleinere Hersteller, die nur wenige Produkte im Sortiment führen, von einer GCF Zertifizierung profitieren. Besonders wenn Ihnen dazu ein erfahrener Partner zur Seite steht, der bereits seit Jahren mit GCF zusammenarbeitet und sich intensiv mit den neuen Entwicklungen zur smarten Welt auseinandersetzt, kann eine GCF Zertifizierung eine lohnender Schritt sein und einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil mit sich bringen. „Als ein führendes, international tätiges Engineering- und Prüflabor unterstützt 7layers seit Jahren Hersteller aus der Mobilfunkindustrie mit Zertifizierungen und Typzulassungen für den globalen Markt, erklärt Thomas Jäger, Global Business Development Direktor von 7layers. „Die neuen, smarten Produkte, durch die Funktechnologien nun in alle Lebensbereiche gebracht werden können, bringen allerdings auch gewisse Risiken mit sich. Nur wenn alle Beteiligten lernen, diese Risiken zu beherrschen und die Datensicherheit der Produkte zu gewährleisten, werden Endverbraucher die Vorteile von M2M willig nutzen. Wir bei 7layers sind davon überzeugt, dass Zertifizierungen, wie die von GCF, helfen, Qualitäts- und Interoperabilitätsstandards zu sichern und dadurch M2M zu einem Erfolg für Hersteller und Verbraucher zu machen.“

Download:

   M2M Industrie

Kontakt:

Brigitte.Lewis@7layers.com

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